Klage gegen Yahoo, Google & Co. wg. Online-Casino-Werbung
von
RA Dr. Martin Bahr, Kanzlei Heyms & Dr. Bahr
In den USA ist eine Sammelklage gegen Yahoo, Google und sonstige Suchmaschinenbetreiber erhoben worden. Diesen wird vorgeworfen, illegales Internet-Glücksspiel, insb. Online-Casinos, mittelbar unterstützt zu haben, indem sie Suchbegriffe wie "illegal gambling", "Internet gambling" oder "California gambling" an Dritte verkauft hätten.
Die Klage kann hier online nachgelesen werden (
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Die aktuelle gerichtliche Auseinandersetzung ist lediglich ein aktuelles Ereignis aus einer langen Kette. Anfang März 2004 hatten die Suchmaschinen-Betreiber erklärt, ihre Online-Casino-Werbung in den USA einzustellen, vgl. die
Kanzlei-Info v. 06.04.2004.
Dies geschah, obgleich nur kurz zuvor die WTO in einer Entscheidung ausdrücklich festgestellt hatte, dass das amerikanische Verbot, dass Nicht-Amerikaner keine Online-Casinos in den USA betreiben dürfen, ein Verstoß gegen die GATS-Regeln ist. Vgl. dazu die
Kanzlei-Info v. 29.03.2004.
Die Auseinandersetzungen eskalierten jüngst, als etwa 3 Mio. US-Dollar bei einem privaten Medienunternehmen einfach beschlagnahmt wurden, weil dieses Geld aus einem Werbevertrag mit einer Online-Poker-Seite stammte, vgl. die
Kanzlei-Info v. 03.06.2004.
Ein Artikel von
RA Dr. Bahr, Kanzlei Heyms & Dr. Bahr.
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