English Donnerstag, 9. Februar

Flagge: Germany Reitturnier im Schlosspark, Pokerturnier im Casino

Veröffentlicht am 29.05.2007 18:04 Uhr

Wiesbaden, den 29.05.07. Das Pfingst-Reitturnier mobilisierte im Biebricher Schlosspark, wie jedes Jahr zu Pfingsten, die Anhänger des Pferdesports. Nach der Siegerehrung trafen sich noch zahlreiche Reiter zum stimmungsvollen Ausklang des Pfingstsonntages im Wiesbadener Casino. Während damit für diese Turnierexperten der sportliche Tag zu Ende ging, liefen im Pokerbereich zur gleichen Zeit ganz andere Turnierexperten zum sportlichen Wettkampf auf.

[bild:1] Für viele von ihnen begann der Abend bereits um 17.00 Uhr mit gleich zwei voll besetzten Cash-Tables. Warming-up heißt das in Wiesbaden. Gegen 20.00 Uhr kamen die üblichen 60 Turnierspieler hinzu. Im Verlauf des Abends wurden daraus dann insgesamt etwa 120 begeisterte Pokerfreunde, die entweder am Spiel teilnahmen oder sich in froher Erwartung des nächsten freiwerdenden Cash-Table-Platzes um die Tische drängten. Die Warteliste war zwar anfänglich beachtlich, aber bei den insgesamt sieben Pokertischen musste keiner allzu lange warten, bis er seinen begehrten Platz einnehmen konnte.

Unter den Turnierspielern auch eine fast komplette Familie: Vater Günter Jakob mit Sohn und Tochter plus Schwiegersohn. Alle waren zum sonntäglichen Rookie-Turnier angetreten, aber nur das Familienoberhaupt schaffte es bis an den Final-Table. Dort schied er leider auf dem undankbaren 7. Platz aus, obwohl es ihm sicher nicht an mentaler Unterstützung gemangelt hatte. Überhaupt war der Final-Table von einer dichten Menschentraube umringt, die jede gelungene Action, so überhaupt einsehbar, mit lautem Beifall quittierte. Bis unter die letzten Sechs schafften es auch drei Erstteilnehmer, für die der gestrige Abend erklärtermaßen nicht der letzte Pokerabend im Wiesbadener Casino war. Frau Jennifer Lang erreichte bei Ihrem "first Service" gleich den 4. Platz. Das Startgeld hatte ihr ein Freund gesponsert, nachdem er ihr erst vor wenigen Tagen das Spiel beigebracht hatte.

Den 3. Platz belegte Herr Litschko, der einigen irgendwie bekannt vorkam. Des Rätsels Lösung: Er arbeitet beim Fernsehen und hatte erst vor kurzem den Habitanten des Big Brother Hauses das Pokern beigebracht.

Als bester Erstteilnehmer muss Herr Mitrea genannt werden. Mit zwischenzeitlich nur noch 1.000 Chips und damit in diesem Stadium des Spiels eigentlich chancenlos, gab er sich trotzdem nicht geschlagen. Er verdoppelte jeweils in drei aufeinander folgenden Spielen. Konsequent hielt er "seine" Taktik durch und wurde so am Ende mit dem 2. Platz belohnt. Er musste sich schließlich nur Herrn Rico Hofmann geschlagen geben, der sich ruhig und souverän zum Sieg spielte. Herzlichen Glückwunsch.

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